Tannöd
Schauspiel von M. Fanke und D. Happel / Malersaal
Ein grässliches Verbrechen schockiert die Gemeinde. Mord. Sechsfacher Mord. Alle Bewohner des Einödhofes Tannöd werden erschlagen aufgefunden, vom alten Hofherrn bis zum Enkel in der Wiege: alle tot. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Familie Danner, und vom Mörder fehlt jede Spur. Andrea Maria Schenkel ist mit ihrem Debüt-Roman „Tannöd“ ein Sensations-Erfolg geglückt. Basierend auf einer wahren Begebenheit in der Gegend von Schrobenhausen, hat Andrea Maria Schenkel die Geschichte in die Fünfziger Jahre verlegt und ein feinmaschiges Netz aus Reflexionen der Überlebenden und Momentaufnahmen der Opfer geknüpft. Geheimnisvoll lässt sie den unbekannten Täter agieren. Mindestens so entscheidend wie die Frage nach seiner Identität wird die Vorgeschichte der ausgelöschten Familie, die von Nachbarn und Bekannten als eigenbrötlerisch, geizig, unzugänglich und überaus reich dargestellt wird. Nach und nach tun sich die Abgründe der einzelnen Familienmitglieder auf, zieht sich das Netz des grausamen Verbrechens enger zusammen, ohne dass aufgeklärt werden könnte.
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