Theater an der Rott / erste Premiere im neuen Jahr

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(v.l.n.r.) Peter Andreas Landerl (Peron), Saskia Dreyer (Evita), Dustin Smailes (Che) - Foto © Rupert Rieger

(v.l.n.r.) Peter Andreas Landerl (Peron), Saskia Dreyer (Evita), Dustin Smailes (Che) – Foto © Rupert Rieger

Theater an der Rott // 20.12.2016

 

Der Großmeister des Musicals Andrew Lloyd Webber hat mit „Evita“ Eva Perón ein weiteres Denkmal gesetzt.

evita // ***** basiert auf der Lebensgeschichte von Eva Perón. Geboren als Maria Eva Ibarguren Duarte, unehelich, arm, ohne Rechte – heiratete die Schauspielerin Oberst Juan Perón, den späteren argentinischen Präsidenten. Mit 26 Jahren war sie die einflussreichste Frau ihres Landes. Im jungen Alter von 33 Jahren starb Argentiniens First Lady an Krebs und wurde zum Mythos.

Evita ist zweifellos eine der schillerndsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts.

Ihre Geschichte ist die argentinische Version des Märchens Aschenputtel. In Juan Perón fand Evita den idealen Partner, an dessen Seite sie die Rolle ihres Lebens spielte und als charismatische First Lady Argentiniens sowie als mächtigste Frau in die Geschichte Lateinamerikas einging. Für die einen war sie Kämpferin für Frauenrechte, Wohltäterin der Armen und Heilige der Arbeiter, für die anderen (die Oberschicht) eine machtgierige, berechnende Aufsteigerin, die Mildtätigkeit als bloße Show und zum reinen Selbstzweck inszenierte. Zur Politik Eva Peróns gehörte es auch zu polarisieren und mit Emotionen zu regieren.

Andrew Lloyd Webber stellt der Titelfigur den Erzähler „Che“ gegenüber, der mit seinem kritischen Blick den Mythos Evita fragwürdig werden lässt.

Das Musical  „Evita“ ist erstmals am Theater an der Rott zu sehen.

Die Produktion setzt dabei den Schwerpunkt nicht auf eine bühnentechnische Show oder reines Unterhaltungstheater, sondern auf eine Inszenierung, die die Geschichte und ihre Figuren ernst nimmt, das kurze aber intensive Leben einer zum Mythos gewordenen Frau nacherzählt, eingebettet in den historischen Kontext Argentiniens der 1930 bis 1950er Jahre. Ohne ein Polit-Drama daraus machen zu wollen, zeigt die Inszenierung auch die Mechanismen der Macht, wie man mit Emotionen Massen manipuliert und aus einer politischen Richtung mittels Personenkult und Populismus eine Art Religion macht. Somit ist das Musical auch aktueller denn je. Neben der großartigen Musik erwartet Sie eine wunderschöne Ausstattung, leidenschaftliche Tanzszenen, Temperament, Romantik – ein 30köpfiges Ensemble präsentiert Musiktheater für die ganze Familie!

REGIE // Elke Maria Schwab
MUSIKALISCHE LEITUNG // Dean Wilmington / Philip Tillotson
AUSSTATTUNG // Florian Angerer
CHOREOGRAPHIE // Daniel Morales Pérez
MIT //  Saskia Dreyer / Dustin Smailes / Peter Andreas Landerl / Tina Haas / Andreas Barth / Ilja van den Bosch / Julio Andres Escudero / Damián Cortés Alberti / dem Theaterchor u.v.a.m.

PREMIERE // FREITAG, 06. JANUAR 2017 / 19.30 UHR / GROSSES HAUS

WEITERE TERMINE // GROSSES HAUS

SAMSTAG, 07.01.2017 // 19.30 UHR
SONNTAG, 08.01.2017 // 18.30 UHR
FREITAG, 13.01.2017 // 19.30 UHR
SAMSTAG, 14.01.2017 // 19.30 UHR
SONNTAG, 15.01.2017 // 17.00 UHR
FREITAG, 20.01.2017 // 19.30 UHR
SAMSTAG, 21.01.2017 // 19.30 UHR
SONNTAG, 22.01.2017 // 18.30 UHR

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