Auf geht’s zum „Ball im Savoy“!

ball im savoy copyright rupert rieger 14 - Auf geht's zum "Ball im Savoy"!

Gleich ist er schon wieder vorbei, der Fasching, von so manchem liebevoll als fünfte Jahreszeit betitelt. Kein Grund zur Traurigkeit – am Theater an der Rott wird weitergetanzt. Und zwar auf dem „Ball im Savoy“. Am Sonntag, den 10. März feiert die Operette von Paul Abraham Premiere. Das Musikwerk aus der Weimarer Republik beschränkt sich musikalisch nicht nur auf schwungvolle Wiener-Walzer-Melodien, sondern zeigt sich mit Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, jüdischer Musik, Charleston, Fox und Blues äußerst vielseitig. Die Berliner Operette war kein schnulziger Schmu, frech, satirisch und menschliche Abgründe entlarvend erzählt „Ball im Savoy“ die Komplikationen von Lieben und Trieben.

Allein darauf möchte sich Regisseur und Ausstatter Rainer Holzapfel nicht beschränken: Er hat sich tiefer mit der Materie befasst und ließ sich vom Schicksal Paul Abrahams inspirieren. Die Biografie des jüdischen ungarischen Komponisten findet in seiner Version Platz. Damit nimmt er den Zuschauer mit auf eine besondere Zeitreise. Der lockere Geist der 20er Jahre findet mit der Machtergreifung Hitlers ein jähes Ende. Und nach dem Krieg? Ist nichts mehr wie vorher. Was wird aus „Ball im Savoy“ – was aus Paul Abraham? Die Operette gibt Antworten und ist somit mehr als „nur“ ein abendliches Vergnügen…

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