Stückdetails

was das nashorn sah // als es auf die andere seite des zauns schaute

Regie: Markus Steinwender
Ausstattung: Leonie Reese
Mit: Johanna Martin, Constanze Rückert, David Baldessari, Max Gnant
Aufführungsrechte: Theaterstückverlag, Korn- Wimmer, München
Ab: 10 Jahren
Spieldauer: ca. 80 min
Pause: keine
DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Mi, 27.1.16
Nur noch Restkarten,
19 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
Fr, 29.1.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Sa, 30.1.1619 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Mo, 1.2.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Di, 2.2.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Mi, 3.2.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Do, 4.2.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Fr, 5.2.1610 UhrSchlossökonomie Gern: Rossstall
Di, 12.4.169.30 UhrStudio
Mi, 13.4.169.30 UhrStudio
19 UhrStudio
Do, 14.4.169.30 UhrStudio
Fr, 15.4.169.30 UhrStudio
Di, 26.4.169.30 UhrStudio
Mi, 27.4.169.30 UhrStudio
So, 29.5.16
am Festival
14 UhrBayerische Theatertage 2016
Wieder­aufnahme:
Mi, 10.5.1710 UhrStudio
 
19 UhrStudio
Do, 11.5.1710 UhrStudio
Mo, 15.5.1710 UhrStudio

Nur noch 21 Karten frei.

Di, 16.5.1710 UhrStudio
Mi, 17.5.17
Zum letzten Mal
10 UhrStudio
Trailer© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann© Sebastian Hoffmann
Junge HundeJugendtheater

GEWINNER DES PUBLIKUMSPREISES IN DER KATEGORIE „BESTE INSZENIERUNG JUNGES THEATER“ BEI DEN 34. BAYERISCHEN THEATERTAGEN 2016 IN REGENSBURG.

Mama und Papa Pavian, Herr und Frau Mufflon und das Murmeltiermädchen leben zufrieden in ihrem Zoogehege, doch dann wird ein neuer Bär geliefert und stellt den Alltag und die Ordnung aller Zoobewohner auf den Kopf. Er stellt unbequeme Fragen über die merkwürdigen Zebrawesen auf der anderen Seite des Zauns und will der Ursache des üblen Gestanks auf die Spur kommen. Das passt den „Gestiefelten” sowie einigen Zoobewohnern gar nicht in den Kram. Und dann ist da auch noch das Nashorn und die Frage, was es sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute? Als der Bär es nicht länger aushält, fasst er einen folgenschweren Plan …

1994 wurden Teile des verschütteten und überwachsenen Zoos im Konzentrationslager Buchenwald freigelegt und sind heute wieder zugänglich. Jens Raschke schafft nun das Kunststück, einen historischen Stoff in einer fiktiven Geschichte zu erzählen, die unterhaltsam, lehrreich und allgemeingültig ist. Dafür wurde er 2014 sowohl mit dem Deutschen Kindertheaterpreis als auch mit dem Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheater-Preis Kaas & Kappes ausgezeichnet. Das Stück macht Mut hinzuschauen und sich nicht rauszuhalten. Ein wichtiges Stück in unserer Zeit!

PREISE //
Publikumspreis "Beste Inszenierung Junges Theater" bei den 34. BayerischeTheaterTage 2016

FESTIVALEINLADUNGEN //
Mai 2016: BayerischeTheaterTage 2016 (Regensburg)

"Das preisgekrönte Theaterstück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ drückt dem Publikum im vollbesetzten Gerner Rossstall fabelhaft einen Perspektivenwechsel aufs Auge. Und es ist das junge Ensemble am Eggenfeldener Theater an der Rott, das mit Spiellaune mitreißender Kraft seine Zuschauer bei der Premiere am Mittwochabend mit ins Boot, nein, mit auf den Berg des Bären nimmt und dabei eine Flut an Bildern losreißt. (..) Und die „Jungen Hunde“ vom Theater an der Rott umgarnen in der Inszenierung von Markus Steinwender die Fantasie ihrer Zuschauer (..) Das sensible Spiel der Darsteller öffnet der präzisen Sprache zusätzlichen Raum: Das Publikum wird nicht nur zum Hinschauen ermutigt, sondern auch zum Hinhören animiert. (..) Und trotz der Schwere des Themas, trotz der abgemagerten „Gestreiften“, trotz der brutalen „Gestiefelten“ darf auch mal gelacht werden. Schließlich ist das 80-minütige Stück ab zehn Jahren freigegeben. (..) die Dinge beim Namen zu nennen, auch wenn das Schönreden verständlich scheint, diese Lehre erreicht alle, egal ob 10, 20 oder ein bisschen älter – genauso wie der Hoffnungsschimmer am Horizont: Denn am Ende kehren die Vögel zurück."
Passauer Neue Presse, 29. Januar 2016

„Harter Tobak – gelinde ausgedrückt. Dass trotzdem keiner der jungen Zuschauer den Theatersaal weinend verlässt, dafür sorgt in erster Linie die hervorragende schauspielerische Leistung von Johanna Martin (Murmeltiermädchen mit den weißesten Zähne seit Erfindung der Zahnpastawerbung), Constanze Rückert (russischer Bärenjunge geplagt vom Heimweh), David Baldessari (Mufflon und französisch sprechender Schwan in schwarz) und Max Gnant (Unterschichten-Pavian mit Verbindungen zur Mafia). Eindringlich und auch mal richtig laut, aber nie unsensibel bewegen sie sich auf dem schmalen Grat dieses schwierigen Stoffs. Leonie Reese ist mit der minimalistischen Ausstattung eine Kulisse gelungen, das klare Strukturen schafft und gleichzeitig Raum für Phantasie lässt. Und das will beim inflationären Einsatz der kostengünstigen Europaletten auf deutschen Bühnen etwas heißen!
Das Stück endet mit einer Ukulelen-Gitarren-Streicher-Version von Somewhere over the Rainbow, die gar nicht erst versucht zu versöhnen oder aufzumuntern: Sie bleibt in ihrer Leichtigkeit tief traurig. Dieses Stück schockiert den erwachsenen Zuschauer und dürfte das junge Zielpublikum zum Fragen anregen. Markus Steinwenders Inszenierung schafft das ohne pädagogische Finten. Ihm gelingt der schwierige Drahtseilakt aus Komik und grausamer Historie. (Ein bißchen erinnert das an Roberto Beninis Das Leben ist schön…). Kinder- und Jugendtheater wie es im besten Fall sein soll – absolut sehenswert fürjeden.“
Samt & Selters, 30.05.2016

„Einigkeit herrschte dagegen darüber, dass die Wahl zum Besten Kinder- und Jugendtheaterstück und zum Sieger des Zündstoffpreises auf die Richtigen gefallen war: Beides ging an das Theater an der Rott mit seinem „Junge Hunde“ Ensemble, die nach Regensburg mit „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“gekommen waren.“ 
Samt & Selters über die Vergabe des Publikumspreis bei den 34. Bayerischen Theatertagen 2016 in Regensburg an uns, 11.06.2016

Wir danken dem verein der freunde des theater // an der rott für die Unterstützung.