Stückdetails

Ball im Savoy

Regie: Rainer Holzapfel
Ausstattung: Rainer Holzapfel
Komponist: Paul Abraham
Musik: sINNfonietta
Musikalische Leitung: Dean Wilmington
Choreografie: Daniel Morales Pérez
Mit: Franziska Blaß, Frauke Burg, Damian Cortes, Julia Hiemer, Markus Krenek, Robert Lancester, Matias Lavall, Laura Pfister, Armin Stockerer, Carolin Waltsgott, Harald Wurmsdobler
Dramaturgie: Elke Maria Schwab-Lohr

Kostümassistenz: Alma Kugic

Chorleitung: Christian Schmidbauer

DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
So, 10.3.1918.30 UhrGroßes Haus
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
Fr, 15.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 16.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 17.3.1915 UhrGroßes Haus
Fr, 22.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 23.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 24.3.1917 UhrGroßes Haus
Fr, 29.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 30.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 31.3.19
Zum letzten Mal
17 UhrGroßes Haus
MusiktheaterOperette

„Ball im Savoy“ ist eine der schillerndsten Operetten der Weimarer Republik und das meistgespielte Werk von Paul Abraham.

Das Besondere aus musikalischer Sicht ist die mitreißende Mischung aus Wiener Walzer-Melodien und Berliner Jazz-Elementen, ungarischen Zigeunerweisen, jüdischer Musik, sowie Charleston, Fox und Blues verbunden mit dem ausgelassenen Lebensgefühl der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Schauplatz der Handlung ist Nizza an der mondänen Côte d‘Azur, wo Aristide kurz nach der Hochzeit von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Er erhält ein Telegramm von seiner früheren Geliebten, der wegen ihres Lebenswandels in Verruf geratenen Tänzerin Tangolita. Aristide wollte ihr damals die Trennung mit einem großzügig bemessenen Scheck versüßen, Tangolita lehnte jedoch ab und nahm ihm stattdessen das Versprechen ab, dass er sie einmal zu einem Galadiner ausführen müsse, wann immer sie wolle. Nun ist es soweit. Aristides Freund, der türkische Botschaftsattaché Mustapha Bey hat eine Idee, wie man die verfahrene Situation wohl am besten meistern könnte. Da kommt ein zweites Telegramm, in dem ein Komponist namens Pasodoble den Hausherrn bittet, ihn im Hotel Savoy aufzusuchen, wo er im Ballsaal sein neuestes Werk dirigieren werde. Hinter dem Pseudonym Pasodoble verbirgt sich die Jazzkomponistin Daisy Darlington. Beim Ball im Hotel Savoy – und hier konkret wie so oft in Operetten in einzelnen Separées – kommt es zu allerlei Verwirrungen, Streitereien und Missverständnissen, die sich schließlich in Wohlgefallen und einem glücklichen Ende auflösen.

Der Komponist Paul Abraham lieferte mit seinen Werken die Höhepunkte der „Berliner Operette“, die das glanzvolle deutsche Gegenstück zur Wiener Operette der goldenen und silbernen Ära bildet.

"Großartig und mitreißend, was Rainer Holzapfel da an Deutschlands einzigem Landkreis-Theater auf die Beine gestellt hat: So unterhaltsam, so zeitgemäß und frech ist Operette auch an viel größeren Häusern selten zu erleben. (...) Operette ganz kitschfrei, rasant und voller Anzüglichkeiten, ohne jemals schlüpfrig zu sein. (...) Eine grandiose Gemeinschaftsleistung und eine angemessene Reverenz an Paul Abraham, der am Ende, ganz allein gelassen, zu Tränen rührt." (BR, Peter Jungblut, 10.3.2019)

"Klasse! (...) Es war eine Freude, das zu sehen. (...) Da kann sich manches große Haus eine Scheibe abschneiden." (Operetten-Boulevard, BR Klasik, 17.3.2019)

"Seit einer geraumen Weile kann man das Theater an der Rott in Eggenfelden als eine sichere Bank bezeichnen, was die dortigen Inszenierungen angeht: Es sind die richtigen Regiearbeiten für den richtigen Ort, handwerklich blitzsauber, in der Wirkung bärenstark, ohne Larifari, aber auch ohne banale Unterforderung. (...) Da ist von den Hauptrollen bis in die Statisterie alles bombensicher, leicht und locker hingestellt. (...) Das Landkreistheater an der Rott steht schon längst mindestens in einer Linie mit manchen bayerischen Mittelzentren-Häusern." (Straubinger Tagblatt, Christian Muggenthaler, 17.3.2019)

Wir danken unserem Sponsor PRÖCKL GMBH. GEBÄUDEHÜLLEN. DAS PASST.