Stückdetails

Wer nicht träumt, ist selbst ein Traum

Regie: Markus Steinwender
Ausstattung: Leo Vukelić
Musik: Michael Rückert
Mit: Rowan Blockey, Vanessa Boritzka, Stefanie Darnesa, Martin Puhl
Aufführungsrechte: Theaterstückverlag, Korn-Wimmer, München
Ab: 8 Jahren
Spieldauer: ca. 80 min
Pause: keine

Gefördert durch "Nah dran! - Neue Stücke für das Kindertheater"

Patenklasse: MS Garching

DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Do, 14.3.1919 UhrStudio
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
Sa, 16.3.1916 UhrStudio
Di, 19.3.1910 UhrStudio
Mi, 20.3.1910 UhrStudio
Do, 21.3.1910 UhrStudio
Fr, 22.3.1910 UhrStudio
Sa, 23.3.1916 UhrStudio
Di, 26.3.1910 UhrStudio
Mi, 27.3.1910 UhrStudio
Do, 28.3.1910 UhrStudio

Noch 33 Plätze

Fr, 29.3.1910 UhrStudio
Sa, 30.3.1916 UhrStudio

Mit Podiumsgespräch im Anschluß an die Vorstellung.

Finn ist acht, Ahlam ist zwölf. Finn lebt schon immer hier, zusammen mit Mama und Papa, Ahlam ist erst vor kurzem gekommen, als „Flüchtlingin“, wie sie selber sagt.  Finns ältere Schwester Lucy ist vor fast einem Jahr gestorben, Ahlam hat seit über einem Jahr kein Lebenszeichen mehr von ihrer Familie erhalten. Ahlam zieht bei Finns Familie ein, ausgerechnet in Lucys Zimmer, in das Finn jede Nacht vor seinen finsteren Träumen flüchtet.

Als er auch trotz der Anwesenheit von Ahlam in Lucys Zimmer geht, stellt er verwundert fest, dass Ahlam im Kleiderschrank sitzt. Ahlam möchte nicht herauskommen, Finn traut sich nicht in den Schrank. Doch sie beginnen zu reden und die gemeinsame Nacht wird zu einer Reise in die Phantasien, Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen zweier verletzter junger Menschen, die trotz ihrer großen Verluste feststellen, dass sie doch noch einiges zu geben haben.

Jens Raschke, der als Autor von "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute" bereits ein eindrückliches Zeichen seines Könnens am Theater an der Rott gesetzt hat, schrieb diese Uraufführung extra für die Jungen Hunde. Das Stück wird dabei im Rahmen von «Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater», einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V., mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Entstanden ist dabei ein berührendes Stück über Verlust, über Allein-Sein, übers Erwachsen werden und über die Liebe und die Hoffnung.

„(...) ein herausragendes Theaterstück von Jens Raschke (...) Aufsehen erregenden Bühnenbild (...) Spüren dürfen die Zuschauer die Träume und Wünsche der Menschen, jeder auf der Flucht vor etwas. Und sie nehmen die kindlichen Fantasien wahr, die in Bilder gefasste Ängste. Ein aufregendes, ein poetisches Stück ist dies, genau richtig für die Generation Handy.“
(Passauer Neue Presse, Gesine Hirtler-Rieger, 16.3.2019)