Stückdetails

kasimir // und karoline

Regie: Andreas Baumgartner
Ausstattung: Andreas Baumgartner
Musikalische Leitung: Christian Ortner
Mit: Rüdiger Bach / David Baldessari / Markus Baumeister / Martin Dreiling / Max Gnant / Johanna Martin / Peter Malzer / Elisabeth Nelhiebel / Katharina Oraschnigg / Christian Ortner / Constanze Rückert / Armin Stockerer
Spieldauer: ca. 90 min plus Pause
Pause: nach ca. 50 min
DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Do, 1.6.17
Freilicht,
19.30 UhrTheatron Gern
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
Fr, 2.6.17
Freilicht
19.30 UhrTheatron Gern
Sa, 3.6.17
Freilicht
19.30 Uhr
Theatron Gern
So, 4.6.17
Freilicht
19.30 UhrTheatron Gern
Do, 15.6.17
Freilicht
19.30 UhrTheatron Gern
Fr, 16.6.17
Freilicht
19.30 UhrTheatron Gern
Sa, 17.6.17
Freilicht
19.30 UhrTheatron Gern
So, 18.6.17
Freilicht, Zum letzten Mal, Zusatztermin wg. großer Nachfrage
19.30 UhrTheatron Gern
Schauspiel

Das sozialkritische Volksstück kasimir // und karoline von Ödön von Horváth spielt in München, am Oktoberfest. Die Rummelplatzatmosphäre steht in scharfem Kontrast zu den trostlosen Verhältnissen von Kasimir, der es trotz der Liebe von Karoline nicht schafft, aus seinem Milieu auszubrechen. Horváth bezeichnete sein Stück als „eine Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor“. Das Motto des Stückes lautet: Und die Liebe höret nimmer auf.

Der Chauffeur Kasimir befindet sich mit seiner Verlobten Karoline auf dem Münchner Oktoberfest. Sie will sich amüsieren, Kasimir ist jedoch nicht zum Feiern zumute, da ihm gerade seine Anstellung gekündigt wurde. Deshalb kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihnen. Ihre Wege trennen sich zunächst. Im Laufe der Handlung begegnen sie einander mehrfach, eine Versöhnung liegt greifbar nah, ihre Gespräche enden jedoch immer wieder in Streit.

„Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen“ (Karoline im Stück)

"Zum Heulen schön: "Kasimir und Karoline" am Theater an der Rott (..) Dass diese menschlichen Mechanismen so schmerzlich und mitfühlend komisch deutlich werden, ist das Verdienst der elf Darsteller, die alle hier separat zu loben gar nicht der Platz ist. (..) Ihre Entfremdungsdialoge lässt sie Regisseur (und Ausstatter) Andreas Baumgartner mitunter auf 10, 20 Meter Entfernung sprechen. Virtuos bespielt er den Raum neben, hinter und über dem Auditorium. Im zweiten Stock des Baugerüsts als Kulisse kommentiert eine Band die Handlung mit Popsongs: "You’ve Got The Love" singt Karoline am Ende von dort zu ihrem Kasimir hinunter – die Regie setzt dem Pessimismus das Unbedingte der Liebe entgegen. Heulen möchte man, weil die sich verloren haben. Weil sie trotz allem für ihn singt. Weil sie sich wieder lieb haben sollen. Ja, das ist sentimental. Kann schon mal passieren in so einer Sommernacht." 
PASSAUER NEUE PRESSE, 03.06.2017

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