Stückdetails

The black Rider: The casting of the Magic Bullets

Regie: Bernd Liepold-Mosser
Komponist: Tom Waits
Musik: The Extended Talltones
Bühne: Karla Fehlenberg
Kostüme: Michaela Haag
Mit: Markus Achatz, Markus Krenek, Peter Andreas Landerl, Elisabeth Nelhiebel, Gernot Piff, Marcus Thill, Carolin Waltsgott, Sebastian M. Winkler
Verlag: Felix Bloch Erben GmbH & Co KG, Berlin
Spieldauer: ca. 120 min plus Pause
Pause: nach ca. 60 min

Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs, Dramaturgie von Wolfgang Wiens

Kooperation mit der Stadt Villach / Flying Opera

Wir danken unserem Sponsor Sparkasse Rottal-Inn.

DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Sa, 6.1.1819.30 UhrGroßes Haus
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
So, 7.1.1818.30 UhrGroßes Haus
Fr, 12.1.1819.30 UhrGroßes Haus
Sa, 13.1.1819.30 UhrGroßes Haus
So, 14.1.1817 UhrGroßes Haus
Fr, 19.1.1819.30 UhrGroßes Haus
Sa, 20.1.1819.30 UhrGroßes Haus
So, 21.1.18
Zum letzten Mal
17 UhrGroßes Haus
Musiktheater

Die Volkssage „Der Freischütz“ inspirierte den Starregisseur Robert Wilson zu einer eigenen Neufassung, für die er Rocklegende Tom Waits und Beat-Generation-Autor William S. Burroughs als Mitstreiter gewinnen konnte. Durch ihre innovative Zusammenarbeit entstand mit „The Black Rider: The casting of the Magic Bullets“ die zweite musikalische Bearbeitung des „Freischütz“ nach Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper – rauer, finsterer und moderner. Waits‘ musikalischer Ideenreichtum zeigt sich auch in diesem Stück in einer ungeheuren Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen und die klassische Musical-Musik weit hinter sich lassen.

Die Handlung folgt der Volkssage: Um seine Geliebte, die Tochter des Försters heiraten zu können, ist Wilhelm bereit, die versprochene Stelle des Amtsschreibers auszuschlagen und stattdessen Förster zu werden. Ein erfolgreicher Probeschuss ist die Bedingung für die Hochzeit, aber je näher die Probe rückt, desto unsicherer werden Wilhelms Schießkünste. In seiner Verzweiflung nimmt er von einem geheimnisvollen Fremden Kugeln an, die ihr Ziel niemals verfehlen. Schnell gewöhnt sich Wilhelm an die magischen Kugeln, für den Probeschuss müssen bereits neue hergestellt werden. Da er den Invaliden nicht wiedersieht, macht sich Wilhelm selbst an das Zauberwerk und lockt so den schwarzen Reiter herbei, der die Bedingung für die magischen Kugeln nennt: Eine der Kugeln gehorcht nur ihm.

Voll dunkler Vorahnung fleht Wilhelms Braut ihn an, den Probeschuss nicht abzugeben, doch er schießt – und tötet seine Braut.