Stückdetails

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Jürgen Fischer
Regie: Philip Stemann
Ausstattung: Birgit Stoessel
Mit: Rüdiger Bach, Guido Frank, Markus Krenek, Elisabeth Nelhiebel, Isabella Szendzielorz, Carolin Waltsgott
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH
DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Sa, 2.2.1919.30 UhrGroßes Haus
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
So, 3.2.1918.30 UhrGroßes Haus
Sa, 9.2.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 10.2.1918.30 UhrGroßes Haus
Do, 14.2.19
Valentins-Special
19.30 UhrGroßes Haus
Fr, 15.2.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 16.2.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 17.2.19
Zum letzten Mal
17 UhrGroßes Haus
SchauspielSchauspiel

Die temporeiche Komödie entstand nach dem gleichnamigen Film und verwendet Motive aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.

Drei Paare, eines davon kurz vor der Hochzeit, verbringen das Wochenende auf dem Land. Andrew und seine Ehefrau Adrian haben nicht nur jede Menge Probleme, sie haben auch Besuch von zwei befreundeten Paaren: Adrians Cousin, der schöngeistige Philosoph Leopold, ist mit seiner Verlobten Ariel angereist. Der Gastgeber erkennt in Ariel eine erotische Erinnerung aus Jugendtagen wieder – für ihn der Strohhalm, an den er sich zu klammern versucht, um seiner unglücklichen Ehe zu entfliehen. Aber auch der Arzt und Frauenschwarm Maxwell, der mit seiner attraktiven Sprechstundenhilfe Dulcy aufs Land gekommen ist, hat ein Auge auf Ariel geworfen. Und Leopold? Anstatt bei so viel männlicher Aufmerksamkeit seiner Verlobten gegenüber eifersüchtig zu werden, macht er sich Gedanken darüber, wie er Dulcy für die Gestaltung seines letzten Abends als Junggeselle gewinnen könnte.

Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald kommen die Beziehungen ins Wanken und die Spannungen nehmen zu. Die Paare geraten mit sich und den anderen ins Konkurrieren, Begehren, Hinterfragen. Alles dreht sich um die Fragen: Wer liebt wen? Wie lange hält die Liebe? Kann man Liebe und Sex voneinander trennen?

Woody Allen, der Großmeister des intellektuellen Humors und melancholischen Wortwitzes hat die Antworten. Mit seinem feinen Gespür für verborgene Begierden zeichnet er liebevoll und ironisch, gespickt mit rhetorischer Finesse scheinbar skurrile Figuren und verrückte Charaktere, die im Grunde doch eigentlich ganz normale Menschen mit alltäglichen Problemen sind.