Stückdetails

Ball im Savoy

Regie: Rainer Holzapfel
Komponist: Paul Abraham
Musik: sINNfonietta
Musikalische Leitung: Dean Wilmington
Choreografie: Daniel Morales Pérez
Ausstattung: Rainer Holzapfel
Dramaturgie: Elke Maria Schwab-Lohr
DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
So, 10.3.1918.30 UhrGroßes Haus
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
Fr, 15.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 16.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 17.3.1915 UhrGroßes Haus
Fr, 22.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 23.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 24.3.1917 UhrGroßes Haus
Fr, 29.3.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 30.3.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 31.3.19
Zum letzten Mal
17 UhrGroßes Haus
MusiktheaterOperette

„Ball im Savoy“ ist eine der schillerndsten Operetten der Weimarer Republik und das meistgespielte Werk von Paul Abraham.

Das Besondere aus musikalischer Sicht ist die mitreißende Mischung aus Wiener Walzer-Melodien und Berliner Jazz-Elementen, ungarischen Zigeunerweisen, jüdischer Musik, sowie Charleston, Fox und Blues verbunden mit dem ausgelassenen Lebensgefühl der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Schauplatz der Handlung ist Nizza an der mondänen Côte d‘Azur, wo Aristide kurz nach der Hochzeit von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Er erhält ein Telegramm von seiner früheren Geliebten, der wegen ihres Lebenswandels in Verruf geratenen Tänzerin Tangolita. Aristide wollte ihr damals die Trennung mit einem großzügig bemessenen Scheck versüßen, Tangolita lehnte jedoch ab und nahm ihm stattdessen das Versprechen ab, dass er sie einmal zu einem Galadiner ausführen müsse, wann immer sie wolle. Nun ist es soweit. Aristides Freund, der türkische Botschaftsattaché Mustapha Bey hat eine Idee, wie man die verfahrene Situation wohl am besten meistern könnte. Da kommt ein zweites Telegramm, in dem ein Komponist namens Pasodoble den Hausherrn bittet, ihn im Hotel Savoy aufzusuchen, wo er im Ballsaal sein neuestes Werk dirigieren werde. Hinter dem Pseudonym Pasodoble verbirgt sich die Jazzkomponistin Daisy Darlington. Beim Ball im Hotel Savoy – und hier konkret wie so oft in Operetten in einzelnen Separées – kommt es zu allerlei Verwirrungen, Streitereien und Missverständnissen, die sich schließlich in Wohlgefallen und einem glücklichen Ende auflösen.

Der Komponist Paul Abraham lieferte mit seinen Werken die Höhepunkte der „Berliner Operette“, die das glanzvolle deutsche Gegenstück zur Wiener Operette der goldenen und silbernen Ära bildet.

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