Stückdetails

High Noon

Regie: Pandora Pop

Konzept, Text, Regie:
Pandora Pop (Thorsten Bihegue, Norman Grotegut, Gunnar Seidel, Carolin Schmidt, Georg Werner, Anna Winde-Hertling)

Bühne: Gunnar Seidel

Kostüm: Anna Winde-Hertling

Körperregie: Carolin Schmidt

Animation und Video: Norman Grotegut

Klang und Elektronik: Georg Werner

Produktion: Julia Opitz

Mit: 
Vanessa Boritzka, Stefanie Darnesa, Henriette Heine, Elisabeth Nelhiebel, den Spielclubs des Theater an der Rott und Pandora Pop

Bewegungschor: Margareta Bullok, Marina Doleijs, Blanka Dömötör, Franziska Dietmannsberger, Noemi Ertl, Lilly-Mae Green, Sabine Green, Lilly Gross, Tobias Hausladen, Adelheid Huber, Annika Jungsberger, Ann-Kristin Kreibich, Tarik Lovic, Eva Markss, Sophia Raab, Barbara Roscher, Sophia Schildhammer, Alexander Schmid, Leon Schwab, Rolande Wiesse, Michael Wimberger

Eine Kooperation zwischen Pandora Pop, dem Theater an der Rott und dem Stadttheater Fürth. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. 

KULTURSTIFTUNG DES BUNDES  Kulturfonds Bayern

DatumBeginnSpielortAboKarten
Premi­ere:
Sa, 21.9.1919.30 UhrGroßes Haus
 
Wei­te­re Ter­mi­ne:
So, 22.9.1917 UhrGroßes Haus
Fr, 27.9.1919.30 UhrGroßes Haus
Sa, 28.9.1919.30 UhrGroßes Haus
So, 29.9.1918.30 UhrGroßes Haus
DatumBeginnSpielortAboKarten
Fr, 27.3.20
Auf Gastspiel
20 UhrStadttheater Fürth
Sa, 28.3.20
Auf Gastspiel
20 UhrStadttheater Fürth
So, 29.3.20
Auf Gastspiel
18 UhrStadttheater Fürth
Fr, 3.4.20
Auf Gastspiel
20 UhrStadttheater Fürth
Sa, 4.4.20
Auf Gastspiel
20 UhrStadttheater Fürth
SchauspielPerformance

Der moderne deutsche Cowboy ist katholisch, traditionsbewusst und stolz auf seine Heimat. Er gibt sich weltoffen und schützt die Natur. Er ist abenteuerlustig und kehrt doch immer wieder nach Hause zurück.

Irgendwo in Niederbayern gibt es eine Western-Stadt, die an alte Zeiten erinnert. Man übt sich im Schützenverein, man reitet durch die Steppe der Hopfenfelder, die Ölquellen und das Bier sprudeln. Doch das friedliche Idyll ist bedroht. Ein unbekannter Virus geht um. Panik bricht aus. Es beginnt mit einem Zittern, Wahnvorstellungen und Burn-Out-Symptomen. Die Bürger sind verunsichert. Die Verwandlung ist in vollem Gange. Werden nun alle zu gehirnfressenden Zombies oder ist der Zustand nur ein kathartischer Übergang? Verzweiflung und die Sehnsucht nach Normalität treibt die Überlebenden in die Arme von Quacksalbern und Populisten. Sie schotten sich ab. Eine Mauer muss her!

Was genau ist dieser Virus und wie kam er in die Stadt? Gibt es ein Gegenmittel? Eine kleine Gruppe macht sich auf die Suche nach der Ursache für das Chaos. Ihre Suche führt sie mitten in die eigenen Ängste, die sich langsam in sie geschlichen haben.

Pandora Pop kreiert mit "High Noon" ein cross-mediales Western-Spektakel zwischen deutschem Kulturgut und globalen Verstrickungen, zwischen Mikroplastik und Fair-Trade. Ist die Welt, wie wir sie kennen, noch zu retten? Wollen wir das überhaupt?

"Was Intendanten gern in Sonntagsreden behaupten, verwirklichen die Theaterleiter Uwe Lohr, Elke Schwab-Lohr und Markus Steinwender in Eggenfelden: gesellschaftlich relevantes Theater anstelle eines Amüsierbetriebs. (...) Norman Grotegut und Gunnar Seidel von Pandora Pop sowie Vanessa Boritzka und Stefanie Darnesa vom Rottaler Ensemble bersten schier vor Spiellust und Spaß an ihren Karikatur-Figuren, (...)" Passauer Neue Presse, 23.9.2019, Raimund Meisenberger

Jetzt anrufen und Teil des Stücks werden!

Wie wollen wir miteinander leben? Was fehlt? Was stört? Und wie soll die Zukunft eigentlich aussehen? Unter der lokalen Telefonnummer 08721 1289866 haben wir eine Hotline geschaltet, die Ihre Antworten, Ihre Ideen und Ihre Geschichten für unser Stück HIGH NOON sammelt. Werden Sie Teil des Stücks, wir wünschen Ihnen viel Spaß! Rufen Sie an!

Teil eines Doppelpass Projekts von:
Stadttheater Fürth – Theater an der Rott – Pandora Pop

STADT - LAND - FLUCHT

Visionen des Zusammenlebens

Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Welche Werte sind uns wichtig? Welche Bedürfnisse gehören befriedigt, welche können weg? Diese Fragen stehen im Zentrum der Kooperation des Stadttheater Fürth mit dem Theater an der Rott in Eggenfelden und der freien Theatergruppe Pandora Pop.

In Gesprächen, Interviews und Workshops erforschen die Partner das Zusammenleben in der Stadt und auf dem Land: Sind die Lebensumstände mit den individuellen Lebensentwürfen vereinbar? Wo ist Umdenken möglich und wo ist Anders-Denken nötig? Welche Herausforderungen entstehen konkret und vor Ort durch Globalisierung, Migration und wirtschaftliche Entwicklungen? Und wie sind diese zu meistern?

Zusammen mit den Ensembles Junge Hunde (Eggenfelden) und dem Theater für ein junges Publikum (Fürth) begibt sich Pandora Pop an die Grenze des Zwischenmenschlichen. Performative Darstellungspraxis trifft auf Pop und theoretisch-wissenschaftliches Recherchematerial. Mit „Play Hard Work“ und „High Noon“ entstehen in der Spielzeit 2019/2020 zwei Produktionen an der Schnittstelle von Doku, Fiction und Trash.

Pandora Pop wurde 2004 am Dartington College of Arts, UK, von Absolventen des Fachbereichs ‚Theater’, sowie Studenten der Universität Hildesheim gegründet. Seit 2015 agiert das Theaterkollektiv in neuer Besetzung voranging im deutschsprachigen Raum. Arbeitsmittelpunkt ist München.

Pandora Pop sind Thorsten Bihegue, Norman Grotegut, Gunnar Seidel, Carolin Schmidt, Georg Werner, Anna Winde-Hertling. 
Die Produktionsleitung hat Julia Opitz inne.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Aktuelles zum Stück


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2 Monate her

Junge Hunde
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#highnoon in Eggenfelden! ... MehrWeniger

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